Unsere Pneumatischen Kammern, auch Druckkammern genannt, im Therapiezentrum Physikarium sind in dieser Form einzigartig in Österreich. Unser Wellness-Manager Erwin Sutor (Bildmitte) schwört auf die Pneumatischen Kammern!
Bauliche Besonderheiten und das Vorhandensein sowohl von Unterdruck- als auch Überdruckkammern machen die Einzigartigkeit unserer Kammern aus. Je nach individuellem Bedarf wird die entsprechende Kammer verordnet.
“Ich nutze die Pneumatischen Kammern immer vor Beginn der Radsaison als Unterstützung meines Konditionstrainings. Da ich begeisterter Hobby-Mountainbike-Fahrer bin hilft mir das sehr, nach der Winterpause wieder schneller in Form zu kommen. Man sitzt in der Kammer, liest die Zeitung und “trainiert” ohne Anstrengung. Bemerkbar macht sich das Ganze nur ab und zu durch einen spürbar leichten Druck in den Ohren – als ob man mit der Seilbahn den Berg (ca. 2.000 m) hinauf- und wieder hinunter fährt”, so Erwin Sutor. Nach ca. 1 h und 15 min ist das Höhentraining vorbei.
Wissenswertes über die Pneumatischen Kammern
In den Pneumatischen Kammern wird langsam ein Druckgradient aufgebaut, wodurch im Körper verschiedene Wirkungen und Anpassungs-Mechanismen ausgelöst werden. Auch die Selbstheilungskräfte werden aktiviert, so zum Beispiel durch Anregung der Blutneubildung.
Bei der Hypobaren Therapie (Höhenlufttherapie) wird in einer Unterdruckkammer oder Klimakammer eine Berghöhe von 2.000 m simuliert (bei Bedarf mehr – z. B. als Konditionstraining).
Bei der Hyperbaren Therapie entspricht der Druck (0,3 bar) in der Überdruckkammer zum Beispiel der Höhenlage des Toten Meeres, einem Tauchgang in 4 m Tiefe oder einer Stollentherapie.
Für Langzeiterfolge werden sechs bis zehn Sitzungen zu je 75 Minuten empfohlen.
Wirkungsweise auf den Organismus
- Verbesserung sämtlicher Atemwegsbeschwerden und Atemfunktionen (z. B. Asthma)
- Stimulierung der körpereigenen Abwehrkräfte (gegen erhöhte Anfälligkeit für Infekte oder Allergien, bei sonstigen Immundefiziten wie Autoimmunerkrankungen etc.)
- Senkung freier Radikale im Rahmen der Tumorabwehr
- Aktivierung von Kreislauf, Durchblutung und Stoffwechsel (z. B. Cholesterin, Zucker…)
- Reduktion des Verbrauches mancher Medikamente (besonders Cortison und Antibiotika…)
- Stabilisierung des vegetativen Nervensystems
- Steigerung der Regenerations- und Leistungsfähigkeit, sowie der Kondition (Sportler)
- günstiger Einfluss auf rheumatische Beschwerden
- mögliche, aber nicht gesicherte Wirksamkeiten bei Alzheimer, Parkinson, bestimmten Tinnitus-Formen







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